Konzeptionelle Schwerpunkte
Projektorientiertes Lernen und Situationsorientiertheit
Ein Projekt ist ein konkretes, zeitlich und räumlich abgrenzbares Vorhaben, in dem ein Thema unter der aktiven Beteiligung der Kinder erarbeitet wird. Ein Thema wird gemeinsam in handelnder Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit zu gestalten versucht. Als besondere Merkmale der am besten in das situationsbezogene offene Konzept passenden Arbeitsmethode sind zudem die eindeutige Orientierung an den Interessen der Beteiligten, die flexible Planung und der offene Verlauf. Die Projektmethode ermöglicht es, das Kind in seinem Entwicklungsstand, seinen Bedürfnissen und der Ganzheit zu erfassen. Projektorientiertes Arbeiten ist ziel- und prozessorientiertes Arbeiten. Dies wird vor allem in der Planungsphase deutlich, an der die Kinder ebenso verantwortlich sind, wie die Erzieher.
Heilpädagogische Begleitung der Integration in unserer Kindertagesstätte
Heilpädagogische oder sonderpädagogische Maßnahmen umfassen ein facettenreiches Spektrum an ganzheitlichen Begleitmöglichkeiten für Kinder in unserer Kindertagestätte. Im Mittelpunkt steht dabei die pädagogische Beziehung. Auf ihrer Basis kommen Methoden zur individuellen Förderung und Begleitung zum Einsatz, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen verläuft.
Das Kind wird nicht fremdbestimmt „behandelt“, sondern es lernt, selbstbestimmt zu handeln und zu lernen. Aktion, Motivation, Aufmerksamkeit sind zu fördernde Voraussetzungen, die die Heilpädagogen mit den Prinzipien der Freiwilligkeit, Offenheit und Bedürfnisorientierung koppelt. Wir entwickeln innerhalb des pädagogischen Teams Richtziele und Förderschwerpunkte, die sich aus sozialen, emotionalen sensomotorischen, sprachlichen und kognitiven Lerninhalten zusammensetzen und integrieren diese in die Ideen und Erlebniswelt der Kinder.
Eingewöhnung
Wir legen großen Wert auf das Gelingen der Eingewöhnung, um jedem Kind Sicherheit und Unterstützung beim Übergang in die Kita zu geben und ein Vertrauensverhältnis zu seiner Erzieherin herzustellen.
Jedes Kind ist anders und wird von uns als ein Individuum angesehen. Deswegen ist es in der Eingewöhnungszeit für die Erzieher und Erzieherinnen wichtig die Vorlieben, Gewohnheiten und Besonderheiten in dem Lebensumfeld des Kindes zu kennen. Eine Bindungsperson soll das Kind während dieser Phase begleiten.
In Anlehnung an die Montessori-Pädagogik wollen wir...
• ihre Selbständigkeit fördern (die Kinder teilweise für sich selbst sorgen lassen),
• ihnen Selbsterfahrung ermöglichen (Gefühle, Sinne, Körperfunktion bewusst machen),
• im Gespräch über Bedürfnisse und Erlebnisse ihre Selbstdarstellung fördern,
• die Selbstbehauptung der Kinder stärken
• ihre Frustrationstoleranz stärken
• Ressourcenorientiert Arbeite

